Gildemeisterschaft und Schützenfestversammlung 2014

The day after - der Tag nach der großen Jubiläumsparty. Nichts ist, wie es vorher war. Vor allem nicht die Konzentration beim Schießen. Die Ergebnisse der einzelnen Schießklassen in der Meisterschaft und des Schießens der ehemaligen Könige bleiben zwar wie immer bis zum Schützenfest ein Geheimnis, aber eines konnte Schießoffizier Jürgen Tietz auf der Versammlung schon verraten: „Die Anstrengungen des Vorabends lassen sich an den Schießergebnissen ablesen.“ Kein Geheimnis jedoch sind die Gewinner der ausgeschossenen Ehrenpreise: Die Sonderscheibe zum 725-jährigen Gildejubiläum errang Maik Frahm mit einem herausragenden 67,8 Teiler, über die Ehrenscheibe auf 50 m konnte sich Peter Müller mit einem ebenfalls hervorragenden Teiler von 90,8 freuen. Für den besten Probeschuss auf 100 m schließlich hat Jürgen Schankat mit einem 395,1 Teiler eine Medaille erhalten.

Nach den Mitteilungen des Schießoffiziers stand der wichtigste Teil der Versammlung an, in der der 1. Gildeherr Dietrich Zarft die im Schützenfeststatut vorgeschriebene alles entscheidende Frage stellte „Wollen wir in diesem Jahr ein Schützenfest feiern?“ Nicht ganz überraschend votierten aber auch in diesem Jahr die 41 anwesenden Gildebrüder einstimmig mit „ja“. Nach dieser Formalie berichtete der Gildevorstand über den Stand der Vorbereitungen, die natürlich schon vor geraumer Zeit begonnen wurden, und der neue Gildeadjutant Andreas Kruskop erläuterte den vorgesehenen Ablauf des Schützenfestes. Zarft schloss die Versammlung mit dem Wunsch, dass die Gilde zusammen mit der Bevölkerung wieder ein fröhliches und friedliches Schützenfest feiern kann und lud damit alle zum Mitfeiern ein. Die zweitwichtigste Frage des Tages konnte direkt im Anschluss an die Versammlung auch noch beantwortet werden: Ja, die Uhr im Volksparkstadion kann weiterlaufen!