732. Jahreshauptversammlung der Ebstorfer Schützengilde

Gerade einmal acht Monate liegt die letzte Gildeversammlung zurück, aber in diesen (Corona-) Zeiten muss man die Gelegenheit nutzen, wann immer die Inzidenz ein (relativ) gefahrloses Treffen zulässt. Und so hatte der Erste Gildeherr Peter Meyer für den 16. Juli zur insgesamt 732. Gildeversammlung und gleichzeitig 2. unter Corona-Bedingungen geladen, die wie immer ihren Auftakt mit einem musikalischen und im Anschluss bejubelten Auftritt des Spielmannszuges hatte. Nach der Ehrung für die jüngst verstorbenen Gildebrüder Wolfgang Pehl und Gerd Neupert folgte der Bericht des Vorsitzenden, der über ein Schützenleben in den vergangenen Monaten natürlich nicht viel berichten konnte: schon zum zweiten Mal musste das Schützenfest Anfang Juli ausfallen, zuvor schon die Fleckenmeisterschaft im November und so viele Veranstaltungen der Korps. Aktiv waren viele Gildebrüder aber trotzdem, haben statt der Uniform die Arbeitskleidung angezogen und neben den laufenden Unterhaltungsarbeiten am Schießstand auch in über 500 Arbeitsstunden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Dach des Schützenhauses vorgenommen. Und so soll es nach dem Wunsch der Mitglieder auch weitergehen: nach und nach soll mit möglichst viel Eigenleistung die notwendige Sanierung des Gebäudes vorangetrieben werden, damit sich nachfolgende Generationen auch noch an einem eigenen Schützenhaus erfreuen können, dass nicht nur den Schützen, sondern der Ebstorfer Bevölkerung insgesamt dient. Erfreuliches konnte auch Kassenwart Jobst Kayser berichten: nicht nur, dass die Mitgliederzahl entgegen des allgemeinen Trends und trotz Corona stabil geblieben ist, die Einnahmeausfälle durch die beiden Schützenfestabsagen konnten durch großzügige Spenden einzelner Gildebrüder im insgesamt mittleren vierstelligen Bereich zumindest teilweise aufgefangen werden. Gildeschießoffizier Lars-Holger Kirks konnte zum Auftakt seines Vortrages stolz berichten, dass Jugendleiter Rolf Bornemann für sein besonderes Engagement vom Kreisschützenbund besonders geehrt und das von ihm geleitete Lichtpunktschießen vom Deutschen Schützenbund mit einem Zertifikat für seine hohe Qualität ausgezeichnet wurde. Anschließend folgten die Ehrungen für die Gewinner der Gildemeisterschaft zwei Wochen zuvor, die in der Schützenklasse Michel Andres mit 92 Ring gewann. In der Altersklasse siegte mit 93 Ring wie im Vorjahr Oliver Schulz und in der Seniorenklasse errang Jörg Meyer mit 94 Ring den entsprechenden Titel. Dieser holte sich mit einem 130,8 Teiler auch die Ehrenscheibe, den besten Probeschuss auf 100 m gab (Langzeit-) Majestät Marius Meyer mit einem 332,1 Teiler ab. Nach Ende des Schießberichtes stand die Wahl des Gildehauptmanns auf dem Plan, der nach dem einstimmigen Votum der anwesenden Gildemitglieder weiterhin Michel Andres sein wird. Zum Abschluss äußerte der Erste Gildeherr die Hoffnung, dass zumindest die Fleckenmeisterschaft in diesem Jahr wieder stattfinden kann und kündigte an, dass der Spielmannszug im nächsten Jahr, hoffentlich dann wieder unter normalen Umständen, sein 60-jähriges Jubiläum feiern wird.

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