- Andreas Pehl
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Schießen zum Jahreswechsel 2026
Rolf Bornemann siegt beim Neujahrsschießen 2026
Immer gleich zu Anfang jeden Jahres treffen sich die Ebstorfer Schützen zu ihrem ersten Wettbewerb, bei dem sich die Schützen nach dem k.o.-System auf dem 100 m-Stand mit dem Kleinkalibergewehr miteinander messen. 32 Gildebrüder sind in diesem Jahr der Einladung gefolgt und haben den Weg in den Schießstand gefunden. Um 13 Uhr sollte es eigentlich losgehen, aber war es vor zwei Jahren just zum Start einsetzender Eisregen, der den Beginn verzögerte, waren es in diesem Jahr die überraschend ergiebigen Schneefälle in der Nacht zuvor, die nicht nur die Eisenbahn, sondern auch die Schießbahn außer Gefecht setzten. Aber im Gegensatz zur Eisenbahn hatten die Verantwortlichen der Schützengilde nach einer halben Stunde die Lage im Griff und die Seile auf der Schießbahn von Eis und Schnee befreit. 
Aber auch nach Schießbeginn hat der Winter weiter gezeigt, was er so kann: die zum Teil heftigen Schneeschauer haben zeitweise erheblich die Sicht beeinträchtigt und zu so mancher Überraschung bei den Schießergebnissen geführt, indem vermeintliche Favoriten früh aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind. Um 18 Uhr stand dann schließlich fest, wer der Sieger des diesjährigen Schießens zum Jahreswechsel ist: Rolf Bornemann hat sich im Finale gegen Sascha Barenscheer mit 99 zu 97 Ring durchgesetzt. 
Im „kleinen Finale“ zuvor errang bei Gleichstand in der Ganzringwertung Andreas Pehl den dritten Platz mit 97,9 Ring in der Zehntelwertung knapp vor Peter Strosik mit 97,7 Ring. In der Trostrunde, die von den 16 Teilnehmern ausgeschossen wird, die bereits im ersten Durchgang ausgeschieden sind, ist Rainer Kerber der „Beste von den Schlechten“ vor Peter Teppe geworden. 
In den Pausen zwischen den einzelnen Durchgängen hatten die Teilnehmer wieder die Gelegenheit, mit dem Luftgewehr auf dem 10 m-Stand auf die Ehrenscheibe zu schießen. Und diese errang Torsten Wolle mit einem hervorragenden Teiler von 20,1 vor Leon Stanze mit einem 24,6 Teiler und Sebastian Schönrock mit einem 25,7 Teiler. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein bis in den späten Abend wurden dann die Sachpreise direkt ausgetrunken und der Siegerpokal noch oft gefüllt.