Anschießen mit Hindernissen ist trotzdem ein Erfolg

Damit hatte niemand mehr gerechnet, weder die Menschen, noch die Technik: die Rückkehr des Winters am zweiten Märzwochenende. Während die 34 Gildebrüder und 7 Gäste dem Wetter trotzten und den Weg zum ersten Gildeschießen des Jahres am 10. März in den Schießstand im Schützenholz trotz Schnee und Eis gefunden haben, war der 100m-Schießstand mit der Wetterlage überfordert. Das dicke Eis vom Eisregen des Vortages und der Schnee des Tages ließen die Anlage einfach kapitulieren, so dass das Schießen ausschließlich auf dem 50m-Stand ausgetragen werden musste, statt wie üblich auf beiden Ständen. Gildeschießoffizier Jürgen Tietz war trotzdem erfreut über sportlichen Teil des Tages: „Mehr Schützen von der Gilde als im letzten Jahr und dazu sieben Gäste, damit kann man sehr zufrieden sein.“ Zufrieden waren offensichtlich auch die Teilnehmer, denn das erstmalig zum Anschießen durchgeführte Grillen lieferte scheinbar eine gute Grundlage, um lange in der Klause aushalten zu können. Während die Gildebrüder noch bis zur Gildeversammlung ausharren müssen, um zu erfahren, wer die Gewinne einheimsen kann, erfolgte die Siegerehrung für die Gäste noch am selben Tag unmittelbar nach Ende des Schießbetriebs. Hier gewann Heike Voss mit 46 Ring vor Dirk Kempin mit 45 Ring und André Thiel mit 44 Ring, Ergebnisse, mit denen sie sich vor den „Profis“ nicht verstecken brauchen. Überschattet wurde der Tag leider durch das vollkommen unerwartete Ableben von Klaus Zirn, Ehrenhauptmann des Joppen-Korps und zweimaliger Schützenkönig, am Morgen des Tages.

 

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